Einblicke in das Unternehmen „Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.“ durch die Vorsitzende des Vorstandes DOROTHEE WAHL

Das „Unternehmen“ PIN – wie führt man den Freundeskreis der Pinakothek der Moderne als Unternehmen. SeeSalon Lunch mit der Vorsitzenden Dorothée Wahl


PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.

Dorothée Wahl leitet die PIN als erste Vorsitzende seit 2016.  

Der Verein „PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne“ in München begreift sich als Familie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die 4 Museen, die unter dem Dach der Pinakothek zusammengefasst sind, zu unterstützen: 

  • die Sammlung Moderne Kunst, 
  • die Neue Sammlung, 
  • das Architekturmuseum der Technischen Universität München
  • die Staatliche Graphische Sammlung. 

Allein für Ankäufe und Ausstellungsfinanzierungen gibt der Verein pro Jahr einen siebenstelligen Betrag aus, dazu kommen zahlreiche Vermittlungsprojekte für Kinder und Jugendliche, für Firmen und deren MitarbeiterInnen.  

Mehr als 950 Mitglieder zählt der Verein mittlerweile, Einzelpersonen wie Firmen. Für jüngere Mitglieder gibt es eigens einen Young Circle, um rechtzeitig Nachwuchs für die Organisation und ihre Zwecke zu finden. „Unsere Aufgabe ist es, die gesamte Pinakothek der Moderne und das Museum Brandhorst zu unterstützen“, erklärt Wahl. Denn eine Gesellschaft funktioniere besser, wenn man sich mit den Themen, die ein Museum aufzeigt, auseinander. Die Wunschliste der Ankäufe ist nie abgearbeitet und so ist der Verein mittlerweile Eigentümer von etwa 1.400 Werken, die den Museen als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt werden. Man hat die 30 wichtigsten Arbeiten einmal schätzen lassen: Der Wert liegt im hohen siebenstelligen Bereich. Dank eines gut gepflegten Netzwerks an Mäzenen – Privatleuten wie Firmen – ist so manches möglich. 

Um die 60 Veranstaltungen pro Jahr schultert PIN, unter anderem die PIN-Party, bei der Werke versteigert, deren Erlös von den Einlieferern gespendet wird. Es gibt Projekte, die Kinder ins Museum bringen sollen. Für Firmen und deren MitarbeiterInnen gibt es weitere Formate. Zudem soll die Familie, sprich der Verein, wachsen. Es sollen noch mehr Unternehmen ans Haus gebunden werden, die die Pinakothek und das Museum Brandhorst als Anziehungspunkt begreifen.    

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